Ralf Borchardt zeigte in seinem Vortrag beim Projektleitertreffen im Mai, woran man eine Sabotage erkennt, welche Sabotagetechniken es gibt und welche Gegenstrategien es gibt.

IMG 20180419 184629 small

Nicht jeder steht einem Projekt positiv gegenüber und so kann es kommen, dass es Widerstand gegen Veränderungen durch Mitarbeiter gibt. Dieser Widerstand erfolgt nicht immer direkt, sondern manchmal subtil. Zwei Erfahrungsberichte aus der Praxis illustrierten Sabotagetechniken und Gegenmaßnahmen.

Mona sollte ein Projekt übernehmen und wurde vom Projektleiter mit Informationen überflutet und damit alleine gelassen. Sie hat diese Informationen analysiert und wurde damit paralysiert. Sie hätte stattdessen auf eine klare Übergabe bestehen müssen.

Christa war bisher Sachbearbeiterin und sollte ein Projekt übernehmen. Sie wurde vielen Sonderfällen konfrontiert, die sie dann versuchte, zu lösen. Stattdessen hätte sie sich auf das Management und die Umsetzung der Regelfälle fokussieren müssen.

Beide Sabotagen kann man daran erkennen, dass Fragen und Probleme eher mehr werden und die Komplexität erhöht wird. Saboteure kann man daran erkennen, dass sie einem angeblich helfen wollen, aber eigentlich das Gegenteil bewirken. Auch ein Vorgesetzter oder der Projektsponsor sind nicht unbedingt eine Hilfe, wenn sie die Sabotagetechniken nicht kennen.

Auch wenn wir hier von „Sabotage“ sprechen, erfolgt dies nicht unbedingt bewusst. Es kann sein, dass jemand mit der Situation selbst überfordert ist. Wichtig ist das Erkennen und Handeln.

Referent: Ralf Borchardt
Autor: Marco Jacob

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.